Veranstaltungen
Hölty-Ausstellung: „Franz Kafka: Aus unruhigen Träumen“ – Verwandlungen zwischen Text, Bild und Raum

Eintritt:
KOSTENFREI.
„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt."
Mit diesem Satz beginnt Franz Kafka seine legendäre Erzählung „Die Verwandlung“. Der vieldeutige Text steht im Zentrum eines fachübergreifenden Projektes des HÖLTY-Gymnasiums Wunstorf zu Leben und Werk des Schriftstellers, an dem die Fächer Deutsch und Kunst sowie das Seminarfach beteiligt sind. [...]
Überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie, wie Kafkas Worte durch die Ergebnisse des Projektes lebendig werden.

„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“

Eintritt:
KOSTENFREI.
Am Dienstag, 3. November 2026, werden ab 14 Uhr in der Stadt Wunstorf erneut Stolpersteine verlegt. Geplant ist, dass der Künstler und „Erfinder“ der Stolpersteine, Gunter Demnig, selbst die Gedenksteine sowohl in Steinhude als auch in Wunstorf setzen wird.
Als Rahmenprogramm dieser mittlerweile dritten Verlegung sowie der entsprechenden Fortschreibung des größten dezentralen Kunstdenkmals Europas in Wunstorf zeigt das FORUM Stadtkirche in diesem Jahr die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ des Anne Frank Zentrum, Berlin. Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler, sämtliche 9. und 10. Klassen der weiterführenden Schulen Wunstorfs (Hölty-Gymnasium, Evangelische IGS sowie Otto-Hahn-Schule), werden vormittags die Ausstellung in der Wunstorfer Stadtkirche besuchen. Zwischen dem 29. Oktober und dem 25. November 2026 ist die Ausstellung dann Dienstag- bis Sonntagnachmittag, 14 bis 17 Uhr, für die Öffentlichkeit geöffnet. [...]
Neben der Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum, Berlin, unterstützen sowohl die Klosterkammer Hannover als auch die Heinrich-Dammann-Stiftung, aus Söhlde bei Hildesheim sowie die ev.-luth. Stifts-Kirchengemeinde Wunstorf als (finanzielle) Förderer die umfangreiche „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“-Ausstellung in der Stadtkirche.
„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ ist die größte Wanderausstellung des Anne Frank Zentrums. Sie erzählt Anne Franks Lebensgeschichte, die Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust; sie fördert die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und der Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie. [...]
Die Ausstellung wurde im Rahmen des Projektes „Anne Frank und wir“ vom Anne Frank Haus in Amsterdam und dem Anne Frank Zentrum in Berlin entwickelt. Nach der Erstpräsentation im Deutschen Bundestag ist sie seit 2012 als Wanderausstellung bundesweit zu sehen.
Das Anne Frank Zentrum erinnert mit Ausstellungen und weiteren Bildungsangeboten bundesweit an Anne Frank und ihr Tagebuch: Zwischen 1942 und 1944 lebte Anne Frank mit ihrer Familie und vier weiteren Personen versteckt in einem Hinterhaus in Amsterdam und schrieb dort Tagebuch. Am 4. August 1944 wurden die Untergetauchten entdeckt, verhaftet und deportiert. Anne Frank starb im Alter von 15 Jahren im Februar 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Annes Tagebuch wurde nach ihrem Tod veröffentlicht und weltweit berühmt. Das Anne Frank Zentrum schafft Lernorte, in denen sich Kinder und Jugendliche mit Geschichte auseinandersetzen und diese mit ihrer heutigen Lebenswelt verbinden. [...]
[Photo: Anne Frank, 1942.
Quelle: Fotosammlung Anne Frank Haus.]

Vortrag von Dr. med. Michael von der Haar: „Sichtbar machen!“ – Von der Suche nach den verloren gegangenen Geschichten der Wunstorfer Opfer der Euthanasie

Eintritt:
KOSTENFREI.
Rahmenprogramm der DRITTEN Verlegung von Stolpersteinen in Steinhude und Wunstorf (am 3. November 2026, ab 14 Uhr) im Rahmen der Wanderausstellung des Anne Frank Zentrum e.V. (Berlin) „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in der Wunstorfer Stadtkirche:
Aus der Heil- und Pflegeanstalt Wunstorf wurden 1940/1941 im Rahmen der Euthanasie-Aktion insgesamt 370 Frauen und Männer deportiert. Für den Transport von 158 Jüdinnen und Juden aus 25 Anstalten war Wunstorf bis auf wenige Ausnahmen nur eine Zwischenstation. Die Betroffenen blieben den Mitarbeitenden der Anstalt weitgehend fremd. Anders war es bei den 212 Frauen und Männern, die nach oft jahrelangem Aufenthalt „auf Transport gingen“. Denkmal und Stolperschwellen weisen auf dem Klinikgelände auf ihr Schicksal als Gruppe hin, als Persönlichkeiten sind sie nicht erkennbar.
„Sichtbar machen!“ soll als Vortrag die Suche nach den verloren gegangenen Geschichten beschreiben. An fünf Schicksalen wird das Entdecken und Zusammenfügen von Bausteinen beschrieben, um den Menschen und seine Lebensgeschichte wieder sichtbar zu machen. Das Suchen, das Erstaunen über einzelne Funde, auch das Zweifeln an „mehr gibt’s wohl nicht“ wird dargestellt. Sie hat auch dazu geführt, das Abwegige und Grauenvolle der „Euthanasie“, das Widersprüchliche im Verhalten der Täter, deutlicher zu erkennen. Die Suche ist nicht abgeschlossen.
In diesem Sinne werden die fünf „Fallgeschichten“ im Vortrag eine Orientierung zum Thema der „Krieg gegen die psychisch Kranken“ geben. Sie regen aber auch an, aufmerksamer heutige Stimmungen und Vorstellungen zum Umgang mit Minderheiten wahrzunehmen.
[Photo: Das Wunstorfer Euthanasie-Opfer Otto Ernst Bendix.]
[...]

Marie-Louise Lichtenberg: „Zwischen Glück und Grauen“ – Begegnungen mit Überlebenden der nationalsozialistischen Diktatur

Eintritt:
KOSTENFREI.
Rahmenprogramm der DRITTEN Verlegung von Stolpersteinen in Steinhude und Wunstorf (am Dienstag, 3. November 2026, ab 14 Uhr) im Rahmen der Wanderausstellung des Anne Frank Zentrum e.V. (Berlin) „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in der Wunstorfer Stadtkirche:
Lesung gegen das Vergessen aus dem Buch „Zwischen Glück und Grauen“ – Begegnungen mit Überlebenden der nationalsozialistischen Diktatur:
Ab Sommer 2006 arbeitete Marie-Louise Lichtenberg an ihrem Projekt „Gegen das Vergessen – Die Zeit des Nationalsozialismus“. Sie suchte Menschen in Deutschland und mehreren europäischen Ländern auf, die die Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) leidvoll erlebt und erlitten haben, fotografierte sie und in ausführlichen Gesprächen erzählten sie Marie-Louise Lichtenberg ihre persönliche Geschichte.
Sie traf aber auch Angehörige von Ermordeten durch die Nazis und besuchte Orte, die Zeugnis davon geben. [...] So lernte Marie-Louise Lichtenberg zahlreiche Schicksale kennen. Das Leiden kannte viele Facetten, ob als Widerstandskämpferin oder –kämpfer, Opfer der irrsinnigen Rassenlehre, politisch Andersdenkende, Opfer der Bombenangriffe, Opfer durch Flucht und Vertreibung.
Ihr Buch „Zwischen Glück und Grauen“ mit den Fotografien und persönlichen Geschichten der Zeitzeugen erschien Anfang November 2010 im Allitera Verlag in München. Seitdem hat Marie-Louise Lichtenberg in zahlreichen Veranstaltungen vor ganz unterschiedlichem Publikum aus dem Buch gelesen und von ihren Begegnungen mit den Zeitzeugen erzählt.
[Photo: Buchcover „Zwischen Glück und Grauen“.]
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Hölty-Ausstellung: „Franz Kafka: Aus unruhigen Träumen“ – Verwandlungen zwischen Text, Bild und Raum

Eintritt:
KOSTENFREI.
„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt."
Mit diesem Satz beginnt Franz Kafka seine legendäre Erzählung „Die Verwandlung“. Der vieldeutige Text steht im Zentrum eines fachübergreifenden Projektes des HÖLTY-Gymnasiums Wunstorf zu Leben und Werk des Schriftstellers, an dem die Fächer Deutsch und Kunst sowie das Seminarfach beteiligt sind. [...]
Überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie, wie Kafkas Worte durch die Ergebnisse des Projektes lebendig werden.

„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“

Eintritt:
KOSTENFREI.
Am Dienstag, 3. November 2026, werden ab 14 Uhr in der Stadt Wunstorf erneut Stolpersteine verlegt. Geplant ist, dass der Künstler und „Erfinder“ der Stolpersteine, Gunter Demnig, selbst die Gedenksteine sowohl in Steinhude als auch in Wunstorf setzen wird.
Als Rahmenprogramm dieser mittlerweile dritten Verlegung sowie der entsprechenden Fortschreibung des größten dezentralen Kunstdenkmals Europas in Wunstorf zeigt das FORUM Stadtkirche in diesem Jahr die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ des Anne Frank Zentrum, Berlin. Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler, sämtliche 9. und 10. Klassen der weiterführenden Schulen Wunstorfs (Hölty-Gymnasium, Evangelische IGS sowie Otto-Hahn-Schule), werden vormittags die Ausstellung in der Wunstorfer Stadtkirche besuchen. Zwischen dem 29. Oktober und dem 25. November 2026 ist die Ausstellung dann Dienstag- bis Sonntagnachmittag, 14 bis 17 Uhr, für die Öffentlichkeit geöffnet. [...]
Neben der Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum, Berlin, unterstützen sowohl die Klosterkammer Hannover als auch die Heinrich-Dammann-Stiftung, aus Söhlde bei Hildesheim sowie die ev.-luth. Stifts-Kirchengemeinde Wunstorf als (finanzielle) Förderer die umfangreiche „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“-Ausstellung in der Stadtkirche.
„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ ist die größte Wanderausstellung des Anne Frank Zentrums. Sie erzählt Anne Franks Lebensgeschichte, die Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust; sie fördert die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und der Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie. [...]
Die Ausstellung wurde im Rahmen des Projektes „Anne Frank und wir“ vom Anne Frank Haus in Amsterdam und dem Anne Frank Zentrum in Berlin entwickelt. Nach der Erstpräsentation im Deutschen Bundestag ist sie seit 2012 als Wanderausstellung bundesweit zu sehen.
Das Anne Frank Zentrum erinnert mit Ausstellungen und weiteren Bildungsangeboten bundesweit an Anne Frank und ihr Tagebuch: Zwischen 1942 und 1944 lebte Anne Frank mit ihrer Familie und vier weiteren Personen versteckt in einem Hinterhaus in Amsterdam und schrieb dort Tagebuch. Am 4. August 1944 wurden die Untergetauchten entdeckt, verhaftet und deportiert. Anne Frank starb im Alter von 15 Jahren im Februar 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Annes Tagebuch wurde nach ihrem Tod veröffentlicht und weltweit berühmt. Das Anne Frank Zentrum schafft Lernorte, in denen sich Kinder und Jugendliche mit Geschichte auseinandersetzen und diese mit ihrer heutigen Lebenswelt verbinden. [...]
[Photo: Anne Frank, 1942.
Quelle: Fotosammlung Anne Frank Haus.]

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Marie-Louise Lichtenberg: „Zwischen Glück und Grauen“ – Begegnungen mit Überlebenden der nationalsozialistischen Diktatur

Eintritt:
KOSTENFREI.
Rahmenprogramm der DRITTEN Verlegung von Stolpersteinen in Steinhude und Wunstorf (am Dienstag, 3. November 2026, ab 14 Uhr) im Rahmen der Wanderausstellung des Anne Frank Zentrum e.V. (Berlin) „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in der Wunstorfer Stadtkirche:
Lesung gegen das Vergessen aus dem Buch „Zwischen Glück und Grauen“ – Begegnungen mit Überlebenden der nationalsozialistischen Diktatur:
Ab Sommer 2006 arbeitete Marie-Louise Lichtenberg an ihrem Projekt „Gegen das Vergessen – Die Zeit des Nationalsozialismus“. Sie suchte Menschen in Deutschland und mehreren europäischen Ländern auf, die die Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) leidvoll erlebt und erlitten haben, fotografierte sie und in ausführlichen Gesprächen erzählten sie Marie-Louise Lichtenberg ihre persönliche Geschichte.
Sie traf aber auch Angehörige von Ermordeten durch die Nazis und besuchte Orte, die Zeugnis davon geben. [...] So lernte Marie-Louise Lichtenberg zahlreiche Schicksale kennen. Das Leiden kannte viele Facetten, ob als Widerstandskämpferin oder –kämpfer, Opfer der irrsinnigen Rassenlehre, politisch Andersdenkende, Opfer der Bombenangriffe, Opfer durch Flucht und Vertreibung.
Ihr Buch „Zwischen Glück und Grauen“ mit den Fotografien und persönlichen Geschichten der Zeitzeugen erschien Anfang November 2010 im Allitera Verlag in München. Seitdem hat Marie-Louise Lichtenberg in zahlreichen Veranstaltungen vor ganz unterschiedlichem Publikum aus dem Buch gelesen und von ihren Begegnungen mit den Zeitzeugen erzählt.
[Photo: Buchcover „Zwischen Glück und Grauen“.]
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Vortrag von Dr. med. Michael von der Haar: „Sichtbar machen!“ – Von der Suche nach den verloren gegangenen Geschichten der Wunstorfer Opfer der Euthanasie

Eintritt:
KOSTENFREI.
Rahmenprogramm der DRITTEN Verlegung von Stolpersteinen in Steinhude und Wunstorf (am 3. November 2026, ab 14 Uhr) im Rahmen der Wanderausstellung des Anne Frank Zentrum e.V. (Berlin) „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in der Wunstorfer Stadtkirche:
Aus der Heil- und Pflegeanstalt Wunstorf wurden 1940/1941 im Rahmen der Euthanasie-Aktion insgesamt 370 Frauen und Männer deportiert. Für den Transport von 158 Jüdinnen und Juden aus 25 Anstalten war Wunstorf bis auf wenige Ausnahmen nur eine Zwischenstation. Die Betroffenen blieben den Mitarbeitenden der Anstalt weitgehend fremd. Anders war es bei den 212 Frauen und Männern, die nach oft jahrelangem Aufenthalt „auf Transport gingen“. Denkmal und Stolperschwellen weisen auf dem Klinikgelände auf ihr Schicksal als Gruppe hin, als Persönlichkeiten sind sie nicht erkennbar.
„Sichtbar machen!“ soll als Vortrag die Suche nach den verloren gegangenen Geschichten beschreiben. An fünf Schicksalen wird das Entdecken und Zusammenfügen von Bausteinen beschrieben, um den Menschen und seine Lebensgeschichte wieder sichtbar zu machen. Das Suchen, das Erstaunen über einzelne Funde, auch das Zweifeln an „mehr gibt’s wohl nicht“ wird dargestellt. Sie hat auch dazu geführt, das Abwegige und Grauenvolle der „Euthanasie“, das Widersprüchliche im Verhalten der Täter, deutlicher zu erkennen. Die Suche ist nicht abgeschlossen.
In diesem Sinne werden die fünf „Fallgeschichten“ im Vortrag eine Orientierung zum Thema der „Krieg gegen die psychisch Kranken“ geben. Sie regen aber auch an, aufmerksamer heutige Stimmungen und Vorstellungen zum Umgang mit Minderheiten wahrzunehmen.
[Photo: Das Wunstorfer Euthanasie-Opfer Otto Ernst Bendix.]
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